Engineering-Roadmap

Software zuerst. Hardware danach.

C++ COREROS 2RISC-V SUBCORESoC IP
AKTUELLSTUFE 1 · C++ / ROS 2 REFERENZIMPLEMENTIERUNG

Stufe 2 beginnt erst, nachdem das Softwaremodell gegen die mathematische Spezifikation verifiziert wurde.

Was der Regler berechnen muss.Abschnitt öffnen
Mathematische Spezifikation

Vier Laufzeitfragen.

01 / ZUSTAND

Was hat sich geändert?

Den erweiterten Zustand Z(t) schätzen: Streckenzustand, physische Ressourcen, Modellgültigkeit und aktive Konfiguration.

02 / LEISTUNGSFÄHIGKEIT

Was ist noch möglich?

Verbleibende Ressourcen auf Funktionen und Missionswert jeder verifizierten Konfiguration abbilden.

03 / ZULÄSSIGKEIT

Welche Übergänge sind erlaubt?

Kandidaten verwerfen, die Machbarkeit, Stabilität, Safety oder den verifizierten Konfigurationsgraphen verletzen.

04 / ZEIT

Wann darf geschaltet werden?

Reaktionslatenz, Umschaltzeit und Mindestverweilzeit vor dem nächsten Trajektorienschritt einhalten.

Evidenz aus dem praktischen Simulationspaper

Berichtete Ergebnisse der Referenzsoftware.

WCET der Regelschleife\(42\,\mu\mathrm{s}\)
Indikatorberechnung\(8\,\mu\mathrm{s}\)
Notfallreaktion\(4.2\,\mathrm{ms}\)
Code + Daten\(48\,\mathrm{KB}\)
Diese Werte stammen aus der Referenzimplementierung des Papers. Sie belegen Machbarkeit, sind jedoch keine plattformunabhängigen Garantien.
Referenzsoftware: C++-Kern → ROS 2.Abschnitt öffnen
Stufe 1 · aktiv

Referenzsoftware: C++-Kern → ROS 2.

KERN

Domänenunabhängiges C++

Strecke, Health, Leistungsfähigkeit, Entscheidung, Stabilität und Rekonfiguration bleiben unabhängig von ROS 2.

RUNTIME

ROS-2-Integration

Typisierte Nachrichten und komponierbare Nodes stellen den verifizierten Kern bereit, ohne seinen numerischen Vertrag zu ändern.

VERIFY

Golden-Model-Äquivalenz

Gleichungen, Fault Injection, Konfigurations- und Stabilitäts-Gates sowie Timing werden gegen die C++-Referenz geprüft.

ZIEL

Deterministischer Servicezyklus

Health-, Entscheidungs- und Stabilitätspfade werden getrennt gemessen; Timing-Aussagen bleiben bis zur HIL-Validierung plattformspezifisch.

Geplanter Hardwarepfad: RISC-V → SoC IP.Abschnitt öffnen
Stufe 2 · geplant

Geplanter Hardwarepfad: RISC-V → SoC IP.

SUBCORE

Verifizierte Kerne übernehmen

Leistungsfähigkeit, Stabilität und Übergangsüberwachung wandern aus der Software-Referenz, die Schnittstellen bleiben gleich.

NUMERIK

Quantisierungsfehler begrenzen

Fixed-/Floating-Point-Formate werden aus der Sensitivität von Ranking-, Health- und Stabilitätsentscheidungen gewählt.

IP

Stabile Hardwaregrenze

Eingänge: Zustand, Diagnose und Policy. Ausgänge: Health, Konfiguration, Stabilitätsstatus und Ressourcen-/Regelbefehle.

NACHWEIS

FPGA vor SoC

Numerische Äquivalenz, Zyklusbudgets und HIL-Fehlerszenarien müssen vor der SoC-Integration bestehen.

Verifikations-Gates.Abschnitt öffnen
Evidenz-Gate

Was muss vor der nächsten Stufe nachgewiesen sein?

01

Numerische Äquivalenz

Die Implementierung muss innerhalb definierter Fehlergrenzen zum mathematischen Golden Model bleiben.

02

Fehlerreaktion

Bekannte Degradationsklassen müssen erwartete Zustandsübergänge und Fallback-Verhalten erzeugen.

03

Timing

Entscheidung, Validierung, Umschalten und Rollback werden getrennt vermessen.

04

Physische Validierung

Aussagen bleiben begrenzt, bis HIL- und beschädigte-Strecke-Experimente das erwartete Verhalten reproduzieren.

Skalierbarkeit

Rechenstruktur pro Schritt.

KomponenteZeitSpeicher
Zustandsschätzung\(\mathcal O(n^3)\)\(\mathcal O(n^2)\)
Indikatorberechnung\(\mathcal O(r)\)\(\mathcal O(r)\)
Regimeklassifikation\(\mathcal O(1)\)\(\mathcal O(1)\)
Regelberechnung\(\mathcal O(nm)\)\(\mathcal O(nm)\)
Degradationsupdate\(\mathcal O(r)\)\(\mathcal O(r)\)
Gesamt\(\mathcal O(n^3+r)\)\(\mathcal O(n^2+r)\)
Evidenzgrenze

Was noch nicht nachgewiesen ist.

StreckentreueDie berichtete Vergleichsstudie verwendet für Parameterstudien eine vereinfachte skalare Strecke.
Abdeckung des FehlermodellsDie Degradationsgesetze setzen bekannte Fehlermechanismen und parametrisierte Verläufe voraus.
Physische ValidierungHardware-in-the-Loop-/repräsentative Streckenvalidierung bleibt ein erforderlicher nächster Schritt.
Implementierungsunterstützung · Contimech.org

Forschung in testbare Technologie überführen.

Contimech.org unterstützt die C++-/ROS-2-Referenzimplementierung, Testinfrastruktur und exploratives RISC-V-/SoC-Engineering. Diese Arbeit dient dem Technologieaufbau und ist kein kommerzielles Angebot.

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