Forschung / EXP-02

Graphbasierte Rekonfiguration nach einem Ausfall

Interaktiver Prototyp: Der Schaden verändert den Graphen zulässiger Zustände. Wiederherstellung wird damit zur Pfadsuche statt zur Rückkehr in die Nominalkonfiguration.

EXP-02interaktiver Prototypkompakte Version
Experiment auf einen Blick

Experiment auf einen Blick

01

Formales Objekt

Knoten repräsentieren stabile Betriebszustände unter dem aktuellen Restressourcenvektor, nicht beliebige Konfigurationsbezeichnungen.

02

Schaden

Das synthetische Szenario verliert Aktuator A2 dauerhaft. Der Nominalknoten ist im Graphen nach dem Fehler nicht mehr verfügbar.

03

Zulässigkeit

A(ρ) legt fest, ob ein direkter Übergang erlaubt ist. C(ρ) beschreibt die normierte Übergangsbelastung aus Zeit, Energie, transientem Risiko und zusätzlicher Degradation.

04

Suche

Ausgehend vom zertifizierten Auffangzustand V1 minimiert die Graphsuche die Pfadkosten; die Missionsgüte Φ geht über J(v) in die Auswahl ein.

05

Gewählter Pfad

Der Prototyp berechnet qf → V1 → V2 → V4. V4 ist der beste sicher erreichbare Endzustand – nicht der ursprüngliche Nominalzustand.

06

Ergebnis

Für die definierten synthetischen Gewichte besitzt V4 Φ=0,84, Pfadkosten 0,36 und J=0,72. Das Experiment zeigt die Entscheidungsstruktur, nicht die physische Validierung.

MODELL / SPUR

Kompakte formale Spur

\[ \rho_d \Rightarrow G(\rho_d) \Rightarrow A(\rho_d),C(\rho_d) \Rightarrow \pi^*=(V_1,V_2,V_4) \Rightarrow V_4. \]