Forschung / EXP-03

Rekonfiguration nach Ausfall

Gepaarter ausführbarer Versuch an einem redundanten Einachsensystem. Zwei irreversible Fehler prüfen, ob ein Supervisor eine definierte degradierte Mission ausschließlich mit verbleibenden Ressourcen erhalten kann.

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Experiment auf einen Blick

Experiment auf einen Blick

01

Versuchsaufbau

Eine geregelte Koordinate besitzt redundante Aktuator-, Sensor- und Kommunikationsressourcen. Konfigurationen binden nur Ressourcen, die aktuell verfügbar sind.

02

Fehlerfolge

Bei 5,00 s fällt Motor A aus. Bei 12,00 s fällt der Nominalencoder aus. Zerstörte Ressourcen bleiben bei null.

03

Supervisor

Eine ungültige Konfiguration startet ANALYZE → SELECT → APPLY → VERIFY. Kandidaten werden durch den definierten gerichteten Graphen begrenzt.

04

Beobachteter Pfad

Nach Aktuatorverlust wählt der Supervisor c1, nach Encoderverlust c3: c0 → c1 → c3.

05

Missionsergebnis

Nach dem ersten Fehler bleibt Φ=1,00 über den Reserveaktuator erreichbar. Nach dem zweiten läuft die definierte degradierte Mission mit Φ=0,70 weiter; der eingefrorene Zweig fällt bei 16 s auf Φ=0,15.

06

Aufgedeckte Modellgrenze

EXP-03 schließt die strukturelle Fragestellung, zeigt aber drei fehlende Garantien: Modellgültigkeit als Ressource, Stabilität der Schaltfolge und horizontbewusste Trajektorienwahl.

MODELL / SPUR

Kompakte formale Spur

\[ c_0\rightarrow c_1\rightarrow c_3, \qquad \Phi(c_1)=1.00,\quad \Phi(c_3)=0.70, \quad \Phi_{\mathrm{frozen}}(16\,\mathrm{s})=0.15. \]