Lehre / Vorlesung 01

Eingebettete Systeme und zwei IT-Geschäftsmodelle

Die erste Vorlesung setzt den Rahmen: Was Embedded-Software ist, warum physische Hardware die Engineering-Praxis verändert und wie sich Service- und Produktunternehmen unterscheiden.

compact notesEN · UA · DE
Kernideen

Kernideen

01

Embedded ist an Hardware gebunden

Embedded-Software läuft in einer bekannten, ressourcenbegrenzten Hardwareumgebung. Speicher, Rechenleistung, Energie und Peripherie sind Entwurfsbedingungen.

02

Zwei typische Software-Stacks

Kleine Systeme nutzen häufig Bare Metal + HAL. Größere Systeme ergänzen Betriebssystem und Middleware, um Treiber, Netzwerkfunktionen und Dienste wiederzuverwenden.

03

Physische Wirkung verändert das Testen

Am Ende erzeugt Software elektrische Signale. Fehler können Hardware beschädigen oder nach der Fertigung teuer werden; Test, Diagnose und Safety werden deshalb zentral.

04

Service- und Produktmodell

Ein Serviceunternehmen verkauft Engineering-Kapazität für ein kundeneigenes Ergebnis. Ein Produktunternehmen besitzt Produkt, Roadmap, Marktrisiko und meist auch das geistige Eigentum.

05

IP und NDA bestimmen den Arbeitsrahmen

Eigentum, Offenlegung und Wiederverwendung müssen geklärt sein, bevor Code, Designs oder Know-how zwischen Projekten bewegt werden.

06

Kursprojekt

Studierendenteams entwickeln einen Mini-Business-Case für ein Embedded-Produkt mit Software, Hardware und Mechanik.

Kernaussage

Praktische Kernaussage

Embedded Engineering lässt sich nicht von Hardware, Test, Eigentum und Delivery-Kontext trennen. Technische Lösung und Geschäftsmodell begrenzen sich gegenseitig.