Hardwareentscheidungen bilden eine Kette
Die Chipwahl ist nur der Anfang: Stromversorgung, Taktung, Schnittstellen, Schutz, ESD/EMV, BOM-Verfügbarkeit und Lieferantenrisiken folgen unmittelbar.
Die zweite Vorlesung zeigt, warum ein Embedded-Projekt nicht einfach ein Softwareteam mit etwas Elektronik ist. Firmware, Hardware, Mechanik und Delivery bilden ein gekoppeltes System.
Die Chipwahl ist nur der Anfang: Stromversorgung, Taktung, Schnittstellen, Schutz, ESD/EMV, BOM-Verfügbarkeit und Lieferantenrisiken folgen unmittelbar.
Firmware, Hardware und Mechanik müssen parallel arbeiten und ihre Schnittstellenbedingungen laufend synchronisieren.
Architekt oder Technical Lead hält Systemgrenzen, Schnittstellen, Trade-offs und das gemeinsame technische Gesamtbild zusammen.
Im Servant-Leadership-Modell schützt der Manager den Arbeitsfluss, löst Abhängigkeiten und macht Delivery-Risiken sichtbar, statt Engineering zu mikromanagen.
PCB-Fertigung, Bauteile, Prototypen, Gehäuse, Montage, Logistik und Testmittel beeinflussen direkt den Softwareterminplan.
Test, Functional Safety, Cybersecurity, DevOps/CI, Fertigung und Compliance werden dort ergänzt, wo das Produktrisiko sie verlangt.
Das Team sollte um Schnittstellen und Risiken herum organisiert werden, nicht um isolierte Jobtitel. Viele späte Embedded-Probleme entstehen an den Grenzen zwischen Disziplinen.