Einführender Artikel
Verbleibende Missionsfähigkeit messen
Eine verständliche Einführung in die Metrik S(t) und ihre Grenzen.
Von der Ressource zur Mission
Die Dissertation verbindet vier Ebenen: Ressourcen → Dienste → Funktionen → Mission. Der Ausfall einer Ressource wirkt sich auf die davon abhängigen Dienste und Funktionen aus und kann die Missionsfähigkeit einschränken.
Strukturelle Verfügbarkeit ist nicht dasselbe wie tatsächliche Qualität. Eine Konfiguration kann alle benötigten Module enthalten, aber wegen degradierter Ressourcen nur eingeschränkt arbeiten.
Die Überlebensfähigkeitsmetrik
\[
S(t)=\sum_{j=1}^{m}\alpha_j\,\delta_j(cfg(t))\,\varphi_j(t,cfg(t))
\]
Dabei gilt:
- S(t) ist die Überlebensfähigkeit zum Zeitpunkt t zwischen 0 und 1;
- αj ist die Missionspriorität der Funktion j;
- δj zeigt an, ob die Funktion aktiv ist;
- φj beschreibt ihre Integrität mit den verfügbaren Ressourcen.
Drei unterschiedliche Größen
\[
0\le S(t)\le\overline{S}(cfg)\le\Phi(cfg)\le 1
\]
Φ(cfg) beschreibt die strukturelle Funktionsverfügbarkeit, S̄(cfg) die nominelle Obergrenze und S(t) den aktuellen tatsächlichen Wert.
Mehr dazu in Leistungsfähigkeit und Zulässigkeit.